Externe Mitarbeiterberatung in Wien
Persönliche, vertrauliche psychosoziale Beratung für Ihre Mitarbeitenden – bei beruflichem Stress, Konflikten, privaten Belastungen und Relocation. Auf Deutsch und Englisch, persönlich in Wien oder online. Als lokale Ergänzung zu EAP, Wellbeing-Programmen und betrieblicher Gesundheitsförderung.
Persönlich
Dieselbe vertraute Ansprechperson statt einer anonymen Hotline mit wechselnden Berater:innen.
Vor Ort
Beratung in Wien, auf Wunsch in Ihren Räumen, oder online.
Zweisprachig
Auf Deutsch und Englisch, mit Erfahrung in Relocation-Themen.
Ohne Umweg
Direkte Terminvereinbarung ohne inhaltliche HR-Freigabe. Erstgespräch in der Regel innerhalb von vier Werktagen.
Wann externe Mitarbeiterberatung sinnvoll ist
Wenn Mitarbeitende unter Druck geraten – durch beruflichen Stress, einen Konflikt, eine private Krise oder einen Umzug in ein fremdes Land –, zögern viele, sich innerhalb des Unternehmens Hilfe zu holen. Die Sorge, dass etwas „in der Personalakte landet“, ist real und verständlich. Ein vertraulicher, externer Zugang senkt diese Hürde.
Zur Einordnung: Arbeitgeber in Österreich sind verpflichtet, auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu evaluieren. Diese Evaluierung zielt auf die Arbeitsbedingungen, nicht auf einzelne Personen – eine externe Einzelberatung ersetzt sie nicht und ist kein Ersatz für Arbeitsschutz. Sie setzt dort an, wo Belastung trotz guter Bedingungen bei einzelnen Menschen ankommt: als niedrigschwellige, vertrauliche Anlaufstelle, bevor daraus längere Ausfälle werden.
Fürsorgepflicht und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz →
Typische Auslöser
- Bestehende globale Angebote werden am Standort Wien kaum genutzt.
- Mitarbeitende wünschen sich eine persönliche Ansprechperson vor Ort.
- Internationale Beschäftigte brauchen Unterstützung bei Relocation, Orientierung oder Integration.
- Interne HR- oder Wellbeing-Strukturen stoßen an ihre Vertraulichkeitsgrenzen.
- Reorganisation, Führungswechsel oder hohe Arbeitsbelastung erzeugen zusätzlichen Bedarf.
- Sie wollen mit einem überschaubaren Pilotprojekt starten, nicht mit einem Rahmenvertrag.
Worum es in der Beratung geht
- Beruflicher Stress, Überforderung und Burnout-Prävention (ohne akuten Behandlungsbedarf)
- Konflikte, Rollenwechsel, Reorganisation, Führung und Zusammenarbeit
- Persönliche Krisen, Beziehungs- und Familienbelastungen
- Relocation, kulturelle Anpassung, Isolation und Orientierung in Wien
- Entscheidungsfindung, Ressourcenaktivierung und konkrete nächste Schritte
Der Rahmen ist klar abgegrenzt: psychosoziale Beratung im Rahmen der Lebens- und Sozialberatung – keine Psychotherapie, keine Diagnostik, keine medizinische Behandlung. Wenn eine therapeutische oder medizinische Versorgung sinnvoll erscheint, spreche ich das offen an und unterstütze bei der Suche nach einer geeigneten Anlaufstelle.
Drei typische Anlässe
Keine Fallberichte, sondern Anliegen, wie sie in der Mitarbeiterberatung typischerweise vorkommen.
Nach der Reorganisation
Eine Teamleiterin führt seit der Umstrukturierung ein doppelt so großes Team. Sie schläft schlecht und will das intern nicht ansprechen, weil sie als belastbar gilt. In wenigen Gesprächen geht es um Prioritäten, um Delegation – und darum, was sie ihrer eigenen Führungskraft sagen kann und was nicht.
Angekommen, aber nicht zu Hause
Ein Entwickler ist vor acht Monaten nach Wien gezogen. Fachlich läuft es gut, privat ist er isoliert. Die Gespräche finden auf Englisch statt und drehen sich um Orientierung, um Alltagsstruktur und um die Frage, was Bleiben für ihn eigentlich bedeuten würde.
Etwas Privates, das mitgeht
Eine Mitarbeiterin pflegt ihre Mutter und merkt, dass ihr bei der Arbeit Fehler unterlaufen. Sie möchte nicht, dass HR davon erfährt. Im Gespräch geht es um Entlastung, um realistische Erwartungen an sich selbst – und darum, welche betrieblichen Möglichkeiten sie überhaupt kennt.
Mit einem überschaubaren Pilotprojekt starten
Mit zehn Beratungsstunden lernen Sie Akzeptanz und tatsächlichen Bedarf in Ihrer Organisation kennen – ohne sofort einen langfristigen Rahmenvertrag abzuschließen.
Pilotkontingent
1.800 €
10 Einheiten à 50 Minuten · 180 € je Einheit · zzgl. USt.
Vorab erworben, 12 Monate gültig
- 10 vertrauliche Einzelberatungen à 50 Minuten
- Persönlich in Wien (Stumpergasse 48, 1060 Wien), auf Wunsch in Ihren Räumen, oder online
- Auf Deutsch oder Englisch
- Direkte Terminvereinbarung durch Mitarbeitende, Erstgespräch in der Regel innerhalb von vier Werktagen
- Kurze Abstimmung zur internen Einführung
- Fertige Textvorlage zur Information der Mitarbeitenden
- Abschließende Übersicht über verbrauchte und verbleibende Einheiten, ohne personenbezogene Information
Nicht genutzte Einheiten verfallen nach zwölf Monaten. Bei weiterem Bedarf lässt sich das Kontingent jederzeit erweitern – größere Stundenpakete, ein Jahreskontingent oder eine Rahmenvereinbarung, auf Wunsch mit einem eigenen Kontingent für Führungskräfte.
Vertraulichkeit und professionelle Standards
Vertraulichkeit ist bei diesem Angebot kein Detail, sondern die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt genutzt wird.
- Kein Zugang für den Arbeitgeber – weder zu Identität noch zu Gesprächsinhalten, Notizen oder Einschätzungen.
- Gesetzlich verankert – die Verschwiegenheit der Lebens- und Sozialberatung ist in § 119 GewO geregelt. Sie ist nicht grenzenlos; wo sie gesetzlich durchbrochen werden kann, wird das vor Beratungsbeginn offen besprochen.
- Was der Arbeitgeber erhält – ausschließlich verbrauchte und verbleibende Beratungseinheiten. Keine Aufschlüsselung nach Themen, Abteilungen, Sprache, Geschlecht oder Standort.
- Getrennte Datenhaltung – Beratungsdaten werden getrennt von den Systemen und Personalakten des Arbeitgebers verarbeitet, datensparsam und beschränkt auf das Notwendige.
- Fachlicher Rahmen – strukturierte Ersteinschätzung (Triage, keine Diagnose), aktuelles Netz an Weiterverweisungen, definiertes Vorgehen für Krisensituationen, regelmäßige Supervision.
Wie Vertraulichkeit gegenüber dem Arbeitgeber praktisch funktioniert →
Was dieses Angebot leistet – und was nicht
Mehr als ein klassisches Coaching-Angebot und etwas anderes als eine Hotline: persönliche Unterstützung mit professionellem Rahmen – vertraulich, fachlich klar abgegrenzt und unabhängig von den Interessen des Arbeitgebers.
Externe Mitarbeiterberatung ist keine Notfallversorgung und keine Psychotherapie. Wenn im Gespräch deutlich wird, dass eine therapeutische, ärztliche oder akutpsychiatrische Versorgung angezeigt ist, spreche ich das transparent an und unterstütze aktiv bei der Suche nach einer geeigneten Stelle. Für Situationen mit Hinweisen auf unmittelbare Gefahr gibt es ein definiertes Vorgehen mit geprüften Krisen- und Notfallkontakten; weitergegeben wird dabei nur, was rechtlich zulässig und zur Abwendung der Gefahr notwendig ist.
Bestehende EAP-, Wellbeing- oder Occupational-Health-Strukturen ersetze ich nicht – ich ergänze sie dort, wo sie an Sprache, Nähe, Kapazität oder Vertraulichkeit an Grenzen stoßen. EAP, externe Beratung oder BGF im Vergleich →
Warum Tobias Judmaier
Tobias Judmaier, MSc
Ich bin Lebens- und Sozialberater, Coach und Mediator – und seit vielen Jahren selbst Unternehmer. Dadurch kenne ich nicht nur die persönliche Seite von Stress, Konflikten und Veränderung, sondern auch die Realität von Organisationen, Führungskräften und knappen Ressourcen.
In meiner Arbeit verbinde ich systemische, ressourcen- und lösungsorientierte Ansätze mit einem klaren professionellen Rahmen. Ich berate auf Deutsch und Englisch, persönlich in Wien und online.
Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung, öffentlich überprüfbar im Firmen A–Z der Wirtschaftskammer.
Häufige Fragen zur externen Mitarbeiterberatung
Wie wird die Vertraulichkeit gegenüber dem Arbeitgeber sichergestellt?
Der Arbeitgeber ermöglicht und finanziert die Beratung, erhält aber keinen Zugang zu Identität, Gesprächsinhalten oder Einschätzungen. Die Verschwiegenheit ist gesetzlich verankert (§ 119 GewO), ihre Grenzen werden vor Beratungsbeginn offen besprochen.
Was genau bekommt der Arbeitgeber zu sehen?
Ausschließlich verbrauchte und verbleibende Beratungseinheiten. Keine Namen, keine Themen, keine Abteilungen – und keine Aufschlüsselung nach Sprache, Geschlecht oder Standort.
Wie schnell bekommt ein Mitarbeitender einen Termin?
In der Regel innerhalb von vier Werktagen. Mitarbeitende vereinbaren den Termin direkt, ohne inhaltliche Freigabe durch HR.
Was passiert, wenn Sie im Urlaub, krank oder ausgelastet sind?
Ich arbeite mit einem Netzwerk erfahrener Kolleginnen und Kollegen zusammen, deren Qualifikation und Arbeitsweise ich persönlich kenne. Bei Abwesenheit oder Auslastung vermittle ich dorthin weiter – die Entscheidung, ob jemand lieber wartet oder das Angebot annimmt, liegt bei der Person selbst.
Ist das Psychotherapie?
Nein. Es ist psychosoziale Beratung im Rahmen der Lebens- und Sozialberatung – keine Diagnostik, keine Behandlung. Wo therapeutische oder medizinische Versorgung angezeigt ist, unterstütze ich bei der Weitervermittlung.
Was passiert, wenn jemand in einer akuten Krise ist?
Externe Mitarbeiterberatung ist keine Notfallversorgung. Bei Hinweisen auf unmittelbare Gefahr hat Sicherheit Vorrang: Es greift ein definiertes Vorgehen mit geprüften Krisen- und Notfallkontakten, weitergegeben wird nur das rechtlich Zulässige und zur Gefahrenabwehr Notwendige.
Ersetzt das unser bestehendes EAP?
Nein, es ergänzt es – lokal, persönlich und zweisprachig, dort wo ein globales Angebot am Standort Wien wenig genutzt wird.
Was kostet die Beratung, und wie wird abgerechnet?
Das Pilotkontingent umfasst 10 Einheiten à 50 Minuten und kostet 1.800 € zzgl. USt. Das Kontingent wird vorab erworben und ist zwölf Monate gültig; nicht genutzte Einheiten verfallen danach. Größere Kontingente und Rahmenvereinbarungen kalkuliere ich individuell.
Lassen Sie uns in 20 Minuten klären, ob das zu Ihrer Organisation passt
Im unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihre bestehende Unterstützungsstruktur, den möglichen Zugang für Ihre Mitarbeitenden und den sinnvollen Umfang eines Pilotprojekts.