COACHING – Was ist das?
Wir alle sind heute mit stets steigenden Anforderungen konfrontiert. Im Beruf wird Fachwissen wird als selbstverständlich vorausgesetzt, die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wird immer härter.
In den nächsten Jahren wird es auf die Persönlichkeit ankommen und darauf wie wir mit unseren persönlichen Ressourcen umgehen! Aber die ständig steigenden Anforderungen an unsere Person und Persönlichkeit betreffen nicht nur den Beruf und das Arbeitsumfeld sondern auch uns selbst als Privatperson, unser Privat- und Familienleben und somit das gesamte Lebensumfeld, das „Framework“.
In all diesen Bereichen entstehen Fragen, die unter Zuhilfenahme Coaching mit dem Blick von außen zu einer zufrieden stellenden Lösung gebracht werden können.
Erfolg wird überwiegend im Kopf entschieden.
Durch Coaching bekommen Sie die Möglichkeit
- diesen Teufelskreis zu durchbrechen,
- Ihre Karriere zu optimieren,
- persönlichen Entwicklungschancen zu verbessern,
- Ihr gesamtes Leben harmonischer zu gestalten und
- Gemäß Ihrer individuellen Ressourcen zu leben und
- somit die Lebensqualität in ihrer Gesamtheit zu steigern.
Was macht ein Coach?
Der Coach ist aber kein Helfer im klassischen Sinn, sondern ein „Schatzsucher“. Er „öffnet Türen“, bringt „ Licht ins Dunkel“, fokussiert „blinde Flecke“.
Ein Coach unterstützt Sie bei der Persönlichkeitsbildung – häufig in Verbindung mit Themen der Berufswelt. Hierzu stellt er Gewohnheiten, Sichtweisen, Lebenseinstellung und bestehende Strukturen in Frage, um Veränderungen zu ermöglichen. Dadurch, dass er den Klienten konsequent an seine Selbstverantwortung erinnert, “riskiert” er möglicherweise eine ablehnende Haltung.
Hier bleibt der Coach eindeutig und konsequent. Er bietet damit den konstanten Part, der – neben der Aufforderung zu Veränderungen – dem Klienten die benötigte Sicherheit bietet.
Fachspezifische Qualifikation ist eher zweitrangig, da die Problematik des Klienten meistens nicht im fachlichen Knowhow zu finden ist. Der SAP-Vertriebsmann kennt den Markt, der Abteilungsleiter kennt die Betriebsabläufe, die Personalsachbearbeiterin weiß um die gesetzlichen Regelungen.
Dennoch muss der Coach betriebs- und marktwirtschaftliche sowie unternehmerische Kenntnisse haben. Er sollte aus eigener Erfahrung wissen, wie ein Unternehmen funktioniert, welche Kommunikationswege für den Betriebsablauf notwendig sind und wie die Branche des Klienten “tickt”.
Todsünden des Coach
- Ratschläge geben
- Sich selbst einmischen
- Manipulation
- Eigene Probleme oder Missstimmungen in den Coachingprozeß hineintragen
Die Aufgaben eines Coachs bestehen darin aufmerksam zuzuhören, sich in die Lage des Gecoachten hinein zu versetzen, lösungsorientierte Fragen zu stellen, Kreativität und Flexibilität im Umgang mit anstehenden Problemen zu entwickeln, Potentiale zu erkennen und zu fördern, Motivation zu unterstützen und systemisches Denken anzuwenden.
Im Coachingprozeß reflektiert der Gecoachte (oder die Gecoachten) mit der Unterstützung durch den Coach seine Ziele, Verhaltensweisen und die Reaktionen seiner Zielgruppe (Kunden, Mitarbeiter, Vorgesetzte) auf sein Verhalten. Coaching dient dem eleganten Erreichen effektiver Ziele durch die Verbesserung der Wahrnehmung, der Motivation, der Kommunikation, der Kooperation und des konkreten Verhaltens.
Was ist der Unterschied von Coaching und Beratung?
In der Beratung weiß der Berater das, was der Kunde nicht weiß. Der Kunde schildert sein Problem, der Berater präsentiert eine Lösung. Diese Lösung entspricht oft dem Verständnis und Weltbild des Beraters. So gibt es sehr viele gute Beratungskonzepte, die nie in die Tat umgesetzt werden, da sie letztendlich nicht auf den Kunden abgestimmt waren.
Der Coach geht davon aus, dass der Klient die für ihn beste Lösung selber weiß bzw. entwickeln kann. Der Coach hilft dem Klienten bei dieser Entwicklung.
Die Lösung des Problems, die durch ein Coaching entsteht, entspricht voll und ganz dem Klienten und ist für diese nach seinem Selbstverständnis umsetzbar. Der Coach geht davon aus, dass der Klient die beste Lösung bereits in sich trägt!
Was ist der Unterschied von Coaching und Training?
Ein Training dient dazu, eine Methode bzw. Fähigkeiten zu erlernen. Die Methode, die der Mensch lernen soll, steht im Vordergrund. Diese wird trainiert, bis sie vom Kunden beherrscht wird. Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier wird entweder die Technik gefunden, die für den Klienten die beste ist oder eine individuelle Lösung entwickelt, die ihm entspricht. Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt!
Was ist der Unterschied von Coaching und Therapie?
Die Psychotherapie arbeitet im Allgemeinen mit der Vergangenheit, der Ursachenforschung. Hier finden wir Erklärungen, warum wir uns in welcher Situation wie verhalten bzw. fühlen.
Der Psychotherapeut stellt die Lebens- und Genussfreude wieder her, was voraussetzt, dass diese vor der Therapie abhanden gekommen war. Coaching ist zukunftsorientiert. Im Coaching wird eine vergangene Situation beleuchtet, um die Lösung zu entwickeln.
Wir fragen also in erster Linie nicht: WARUM fühle ich mich in der Situation schlecht? Sondern vielmehr: WAS kann ich tun, um mich zukünftig besser zu fühlen und meine Ziele zu erreichen. Das neue Verhalten muss trainiert werden, bis es verinnerlicht ist. Auch dabei hilft Coaching. Coaching konzentriert sich auf die Zukunft!
Beim Einzelcoaching stehen oft Selbstmanagementthemen im Vordergrund:
- Wie organisiere ich meine Arbeit?
- Wie arbeite ich mich in neue Aufgabenfelder ein?
- Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?
- Welche Akzeptanz habe ich bei meinen Kunden?
- Wie gehe ich mit Arbeitskonflikten um?
Typische Coachingschritte sind:
- Ziele genau festlegen und festhalten
- Kriterien für den Erfolg genau festlegen
- Motivation, Einstellungen und Interessen klären
- Feedbackprozesse klären und Wahrnehmung erweitern
- Ressourcen in Problemen erkennen
- alte Strategien auswerten und neue planen
- Kernkompetenzen weiter ausbauen und einsetzen
- Management der inneren Befindlichkeiten
- Flexibilität im Verhalten trainieren
- Mit sich und anderen effektiv und achtsam umgehen
Typische Coachingmethoden sind:
- Systemische Sichtweisen
- Klärung von unausgesprochenen Vorannahmen
- Zieldefinitionen mit Hilfe der NLP-Technik: SMART
- Techniken der Gesprächsführung
- Visualisierungstechniken
- Rollenspiele
- Videofeedback
- Motivationstechniken
- Reflektion der Körpersprache
- Metaphern als Konfliktlösungsstrategie
- Bearbeitung einschränkender Überzeugungen mit NLP-Techniken
- Mind-Maps für den Überblick über die Einfluss-Variablen